5 – Rechte nicht garantiert
Der Globale Rechtsindex des IGB

Philippinen

Die Mitgliedsorganisationen des IGB in den Philippinen sind die Alliance of Progressive Labour (APL), die Federation of Free Workers (FFW) und der Trade Union Congress of the Philippines (TUCP).

Praxis

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Ein weiterer führender Gewerkschafter ermordet23-09-2016

Edilberto Miralles, ehemaliger Vorsitzender der Gewerkschaft R&E Taxi Transport, wurde am 23. September 2016 vor der Nationalen Arbeitsbeziehungskommission in Quezon City, wo er an einer Anhörung teilnehmen sollte, von einem vorbeifahrenden Motorrad aus von zwei Männern erschossen. Der Polizei war kein Tatmotiv bekannt, aber einige Gewerkschaftsmitglieder gingen davon aus, dass seine Ermordung mit einem Arbeitskonflikt Arbeitskonflikt vgl. Arbeitskampf zusammenhängen könnte.

Arbeitnehmerrechtsaktivist ermordet 17-09-2016

Orlando Abangan, Organisator der Gewerkschaft Sentro und aktiv für die Partido Manggagawa (PM) tätig, wurde am 17. September 2016 auf dem Weg nach Hause in Sitio Lawis, Barangay Maghaway, in Talisay City, von einem einzelnen Täter aus nächster Nähe erschossen. Orlando Abangan war ein entschiedener Menschen- und Arbeitnehmerrechtsaktivist und hatte kurz zuvor begonnen, Beschäftigte im informellen Sektor für Sentro zu organisieren. Er war zudem ein erklärter Kritiker des „Drogenkrieges“ der Regierung. Sein Mörder schien auf ihn gewartet zu haben, bevor er mehrere Schüsse auf ihn abfeuerte.

Wegen Beteiligung an Gewerkschaftsaktion suspendiert und entlassen30-01-2017

Die Leitung des 5-Sterne-Hotels Peninsula Manila hat am 3. Januar 2017 Jenny Marcos entlassen, die dem Vorstand der Gewerkschaft der Beschäftigten des Hotels angehörte. Francisco Aliansas, ebenfalls Mitglied des Gewerkschaftsvorstandes, und Cesar Pagaling, der bei der Gewerkschaft für Beschäftigte in höheren Positionen zuständig ist, wurden 15 Tage lang suspendiert. Die Entlassung und die Suspendierungen erfolgten im Anschluss an die Beteiligung der Gewerkschaft an der globalen Kampagne der Internationalen Union der Lebensmittel-, Landwirtschafts-, Hotel-, Restaurant-, Catering-, Tabak- und anverwandter Arbeitnehmerverbände (IUL) für Hotel-Housekeeping-Kräfte.

Die Gewerkschaft hatte eine Verbesserung des Tarifvertrages und der Arbeitsbedingungen für Housekeeping-Kräfte ausgehandelt und im Jahr 2015 erstmals durchgesetzt, dass staatliche Inspektionen in Hotels stattfinden, um die Arbeitsbedingungen zu überprüfen. Das Manila Peninsula wurde daraufhin angewiesen, 405 Leiheitsarbeitskräfte, darunter 55 im Housekeeping, regulär zu beschäftigen.

Die Peninsula-Leitung hat sich dieser Anordnung widersetzt und die Beteiligung der Gewerkschaft an der globalen Kampagne der IUL zum Vorwand genommen, um Jenny Marcos zu entlassen und ihre beiden Kollegen zu suspendieren. Die Hotelleitung hat zudem eine gelbe Gewerkschaft Gelbe Gewerkschaft Eine Gewerkschaft, die vom Arbeitgeber ins Leben gerufen und/oder kontrolliert wird, um die Gründung einer wirklichen Gewerkschaft zu verhindern. unterstützt, um die gesetzliche Anerkennung Anerkennung Die Bestimmung einer Gewerkschaft durch die zuständige staatliche Stelle zur Tarifpartei für die Beschäftigten in einer gegebenen Tarifeinheit oder die Akzeptanz der kollektiven Vertretung der Beschäftigten durch eine Gewerkschaft seitens des Arbeitgebers. der Gewerkschaft National Union of Workers in Hotels, Restaurants and Allied Industries (NUWHRAIN) als Tarifpartei anzufechten. Die Betriebsgewerkschaft Betriebsgewerkschaft Damit kann entweder eine Unternehmensgewerkschaft oder eine gelbe Gewerkschaft gemeint sein wurde bei einer Abstimmung am 30. Januar 2017 klar geschlagen, aber die Hotelleitung hielt sich nicht an eine unter Federführung der Regierung ausgehandelte Vereinbarung, der zufolge Jenny Marcos suspendiert und nicht entlassen würde und die NUWHRAIN die Möglichkeit gehabt hätte, die Disziplinarmaßnahmen über die üblichen gesetzlichen Kanäle anzufechten. Letztendlich wird nun das Arbeitsministerium entscheiden, dessen Beschluss verbindlich sein wird.

Gewerkschaftsfeindlichkeit bei NT Philippines01-09-2016

Das in der Wirtschaftszone Cavite ansässige japanische Unternehmen NT Philippines hat auf die Gründung einer Gewerkschaft seiner Beschäftigten mit gewerkschaftsfeindlichen Taktiken reagiert. Die Einschüchterungen und Schikanen nahmen ein solches Ausmaß an, dass sich der Gewerkschaftsdachverband Gewerkschaftsdachverband Dachorganisation auf nationaler, regionaler oder Bezirksebene, die sich aus ihren Mitgliedsgewerkschaften zusammensetzt; bezeichnet häufig einen Verband oder Dachverband eines Landes. Confederation of Labour and Allied Social Services (CLASS) im September 2016 schließlich gezwungen sah, bei der Vertretung des Arbeitsministeriums in Cavite, beim Vermittlungs- und Schlichtungsausschuss und bei der Schiedsstelle Beschwerden gegen das Elektronikunternehmen vorzubringen.
Seit der Gründung der Gewerkschaft der Beschäftigten von NT Philippines Inc haben sich die knapp 900 Beschäftigten des Betriebes um reguläre Verträge mit dem Unternehmen bemüht, das eine innerbetriebliche Scheinagentur eingerichtet hatte. Die Gewerkschaft und CLASS haben sich beim Arbeitsministerium beschwert, das zugunsten der Beschäftigten entschied, die Agentur für rechtswidrig erklärte und das Unternehmen anwies, die Beschäftigten unter Anerkennung Anerkennung Die Bestimmung einer Gewerkschaft durch die zuständige staatliche Stelle zur Tarifpartei für die Beschäftigten in einer gegebenen Tarifeinheit oder die Akzeptanz der kollektiven Vertretung der Beschäftigten durch eine Gewerkschaft seitens des Arbeitgebers. ihres Dienstalters direkt einzustellen.

Das Unternehmen hat sich jedoch nicht an diese Anweisung gehalten, sondern stattdessen auf gewerkschaftsfeindliche Taktiken und Propaganda zurückgegriffen und damit gedroht, seine Tore zu schließen, wenn seine Käufer wüssten, dass die Beschäftigten einer Gewerkschaft angehören.

Darüber hinaus wurde der Gewerkschaftsvorsitzende, Randy Ramos, in ein Schwesterunternehmen versetzt, wo er weiter schikaniert und von anderen Gewerkschaftsvertretern und Beschäftigten isoliert wird.

Golf und Country Club verweigert Anerkennung der Gewerkschaft01-06-2016

Die Internationale Union der Lebensmittel-, Landwirtschafts-, Hotel-, Restaurant-, Catering-, Tabak- und anverwandter Arbeitnehmerverbände (IUL) hat im Juni 2016 berichtet, dass sich die Leitung des Mount Malarayat Golf und Country Clubs auch fünf Jahre nach der gesetzlichen Anerkennung Anerkennung Die Bestimmung einer Gewerkschaft durch die zuständige staatliche Stelle zur Tarifpartei für die Beschäftigten in einer gegebenen Tarifeinheit oder die Akzeptanz der kollektiven Vertretung der Beschäftigten durch eine Gewerkschaft seitens des Arbeitgebers. der Gewerkschaft seiner Beschäftigten nach wie vor weigere, diese anzuerkennen und das Recht auf Tarifverhandlungen zu respektieren.

Die Beschäftigten des Mount Malarayat Golf & Country Club in Batangas hatten im Jahr 2010 mit Unterstützung der NUWHRAIN, der unabhängigen nationalen Gewerkschaft des Hotel- und Gaststättengewerbes, eine Gewerkschaft gegründet, die ein Jahr später gesetzlich anerkannt worden war. Die Geschäftsführung hat dies jedoch gerichtlich angefochten und fälschlicherweise behauptet, dass alle Beschäftigten von einer Agentur vermittelte Leiharbeitskräfte seien. Auf diese Weise wurde den Beschäftigten des Mount Malarayat Golf und Country Clubs die nächsten fünf Jahre lang ihr Recht auf eine Gewerkschaftsmitgliedschaft und auf Tarifverhandlungen verweigert.

Die Gewerkschaft NUWHRAIN hat sich jedoch schließlich am 24. September 2015 vor Gericht durchgesetzt, und die Gewerkschaft wurde Anfang 2016 offiziell zugelassen, woraufhin sie der Geschäftsführung unverzüglich Tarifverhandlungsvorschläge unterbreitet hat. Als der Club Verhandlungen jedoch weiter ablehnte, reagierte die Gewerkschaft mit Protestaktionen, die am 11. Juni beendet wurden, als das Arbeitsministerium ein obligatorisches Schiedsverfahren Schiedsverfahren Ein Mittel zur außergerichtlichen Beilegung von Konflikten durch die Einschaltung einer neutralen dritten Partei, die entweder eine Einzelperson oder ein Schiedsgremium sein kann. Bei einem unverbindlichen Schiedsverfahren steht es den Konfliktparteien frei, die daraus resultierende Empfehlung abzulehnen, während sie sich im Falle eines verbindlichen Verfahrens an den Schiedsspruch halten müssen. Als obligatorisches Schiedsverfahren wird ein Prozess bezeichnet, bei dem sich die Parteien nicht freiwillig dafür entscheiden, sondern bei dem es gesetzlich vorgeschrieben ist oder von den Behörden beschlossen wird.

vgl. Schlichtung, Vermittlung
anordnete.

Konflikt bei Verizon dauert an, bewaffnete Polizei geht gegen Gewerkschaftsvertreter vor 12-04-2016

Am 12. April 2016 wurden vier Mitglieder der Gewerkschaft Communications Workers of America (CWA) von der Polizei verfolgt, nachdem sie Verizon-Vertretungen auf den Philippinen besucht hatten. Sie waren auf die Philippinen gekommen, um Behauptungen nachzugehen, denen zufolge Verizon wesentlich mehr Arbeitsbereiche als angegeben aus den USA auf die Philippinen verlagert und an unterbezahlte Ortskräfte vergeben habe.

Eine Videoaufnahme der Konfrontation zeigt, wie die vier Gewerkschafter von privaten Sicherheitsleuten und mit automatischen Gewehren bewaffneten Polizisten davongejagt wurden, die ihren Transporter anschließend durch die Straßen von Alabang verfolgten und dann unter vorgehaltenen Waffen anhielten, um sie zu vernehmen.

„Es war wie im Film: Sie waren ganz in Schwarz gekleidet, maskiert und hatten automatische Gewehre dabei“, berichtet Tim Dubnau, einer der vier Gewerkschafter in dem Transporter.

Anschließend wurden die vier auf das Polizeirevier gebracht und später ohne Anklageerhebung freigelassen.

Gewerkschaftsfeindlichkeit bei Elektronikunternehmen 04-05-2016

Seit die Beschäftigten von Seung Yeun Technology Industries Corp. (SYTIC), einem in der Freien Exportzone (FEZ Freie Exportzone Ein besonderes Industriegebiet eines Landes, in dem importierte Materialien vor ihrer erneuten Ausfuhr verarbeitet werden; soll vor allem ausländische Investoren anziehen, denen besondere Anreize wie die Ausnahme von bestimmten Handelsbarrieren, Steuern, Regeln und/oder arbeitsrechtlichen Bestimmungen geboten werden. ) Cavite ansässigen koreanischen Elektronikunternehmen, eine Gewerkschaft gegründet haben, sind sie einer Mobbing- und Einschüchterungskampagne ausgesetzt. Es wird mit Betriebsschließung gedroht und eine Entlassungsabfindung angeboten.

Die Gewerkschaft war gegründet worden, um eine Lösung für Probleme zu finden wie die teilweise Lohnzahlung in Form von Essen, rechtswidrige Abzüge von den Löhnen für betriebliche Veranstaltungen und die Nichtbezahlung von Überstunden. Eine Gewerkschaftsvertreterin wurde innerhalb des Betriebes körperlich angegriffen, im FEZ Freie Exportzone Ein besonderes Industriegebiet eines Landes, in dem importierte Materialien vor ihrer erneuten Ausfuhr verarbeitet werden; soll vor allem ausländische Investoren anziehen, denen besondere Anreize wie die Ausnahme von bestimmten Handelsbarrieren, Steuern, Regeln und/oder arbeitsrechtlichen Bestimmungen geboten werden. -Verwaltungsbüro bezüglich ihrer Gewerkschaftsarbeit befragt und schließlich mit einem Gerichtsverfahren konfrontiert. Bevor der Fall vor Gericht kam, wurde sie jedoch im März 2016 zusammen mit 19 anderen wegen eines angeblichen Auftragsrückgangs unvermittelt entlassen, obwohl weiter mit drei und später zwei Schichten und obligatorischen Überstunden gearbeitet wurde.

Nachdem bei zwei Schlichtungssitzungen mit der Betriebsleitung, die das Arbeitsministerium anberaumt hatte, keine Lösung gefunden worden war, riefen die Beschäftigten am 11. April zum Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
auf, um die Wiedereinstellung ihrer Kolleg/innen zu erwirken. Der Arbeitgeber drohte am 4. Mai mit Schließung und versprach Nicht-Gewerkschaftsmitgliedern, dass sie nach der Wiederöffnung des Betriebes wieder eingestellt würden.

Eine weitere vom Arbeitsministerium einberufene Schlichtungssitzung führte zur Wiedereinstellung von 18 der entlassenen Beschäftigten. Die beiden anderen stimmten einem Abfindungspaket zu. Der Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
wurde nach fünf Tagen beendet.

Schüsse auf protestierende Bananenarbeiter/innen15-04-2016

Am 2. April 2016 eröffneten bewaffnete Männer kurz nach Mitternacht das Feuer auf ein Protestlager von Bananenarbeiter/innen in Pantukan, Compostela Valley, und verfehlten dabei nur knapp drei Mitglieder der Gewerkschaft von Musahamat (Farm 2). Die Gewerkschaft gehört dem KMU-SMR-Regionalverband (Kilusang Mayo Uno-Southern Mindanao Regional) an, der die Schüsse als Mordversuch bezeichnete.

Die Beschäftigten von Musahamat Farm 2 hatten das Lager eingerichtet, nachdem sie am 28. März für einen Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
gestimmt hatten, um ihrer Forderung nach der Wiedereinstellung von 52 Kolleg/innen Nachdruck zu verleihen. Vor den Schüssen war bereits versucht worden, das Lager niederzubrennen.

Die Gewerkschaft war seit längerem in einen Konflikt mit Musahamat verwickelt, einem multinationalen Unternehmen, das Bananen und anderes Obst produziert und exportiert. Im Jahr 2015 hat die Gewerkschaft Beschwerde gegen Armeeoffiziere erhoben, die Gewerkschaftsvertreter brutal vernommen hatten. Seither, so der KMU-SMR, hätten die Mitglieder und führenden Vertreter der Bananenarbeitergewerkschaft täglich Drohungen seitens der Unternehmensleitung und der staatlichen Sicherheitskräfte erhalten. Im Februar 2016 hat die Gewerkschaft eine Verleumdungskampagne vereitelt, bei der versucht wurde, sie mit der Neuen Volksarmee (New People’s Army, NPA) in Verbindung zu bringen, und sich bei der Abstimmung darüber durchgesetzt, wer die Beschäftigten von Musahamat als Tarifpartei vertreten soll. Die Vergeltungsmaßnahmen ließen jedoch nicht lange auf sich warten. Nach dem 6. Februar 2016 wurden 52 Leiharbeitskräfte entlassen und 19 30 Tage lang suspendiert. Esperidion Cabaltera, der Vorsitzende der Bananenarbeitergewerkschaft, bezeichnete Musahamat als „unverbesserlichen Gewerkschaftsfeind“, der sich der führenden Vertreter und Unterstützer der Gewerkschaft KMU entledigen wolle, damit „wir unsere Rechte nicht einfordern können.“

Die Schüsse auf das Lager der Streikenden erfolgten weniger als einen Tag nach einer Polizeiaktion in Kidapawan City, bei der das Feuer auf demonstrierende Bauern eröffnet worden war, die angesichts einer Dürre Reis forderten. Bei dem Zwischenfall waren zwei Protestierende getötet worden.

Der Konflikt bei Musahamat wurde am 15. April 2016 mit der Wiedereinstellung der 52 Entlassenen als regulär Beschäftigte beigelegt.

Avon entlässt Arbeitnehmervertreter/innen15-12-2015

Die Avon-Geschäftsführung hat kurz vor Weihnachten 2015 in seinem Produktionsbetrieb in der Industriezone Calamba außerhalb von Manila 16 Arbeitnehmervertreter/innen entlassen. Die Beschäftigten hatten die Beschäftigungspraktiken von Avon und vor allem die Vergabe prekärer und befristeter Arbeitsverträge in Frage gestellt. Lediglich etwa 120 der vorwiegend weiblichen Belegschaft sind direkt bei dem Unternehmen beschäftigt, während die übrigen 350 über Agenturen eingestellt werden und den monatlichen Mindestlohn von 7.000 PHP (146 USD) erhalten. Viele der Leiharbeitskräfte verrichten seit Jahren Tätigkeiten, die zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören, Seite an Seite mit ihren regulär beschäftigten Kolleginnen und Kollegen.

Die örtliche Avon-Betriebsleitung hatte den Arbeitnehmervertreter/innen vorgeworfen, im September 2015 einen „rechtswidrigen Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
“ organisiert zu haben, als über eine tarifvertragliche Regelung der Arbeitsbedingungen für den Zeitraum Februar 2014 bis Januar 2017 verhandelt wurde. Die letzte Verhandlungsrunde fand im September statt, und am 16. September 2015 wurde der Tarifvertrag Tarifvertrag Eine gewöhnlich schriftliche Vereinbarung, die die Ergebnisse von Kollektiv-/Tarifverhandlungen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern enthält.

vgl. Kollektiv-/Tarifverhandlungen
von der Gewerkschaft und der Geschäftsführung unterzeichnet. Dennoch wurden die 16 am Ende des Jahres entlassen.

Streik von Brennereibeschäftigten brutal unterdrückt 22-09-2015

Streikende Beschäftigte einer Brennerei wurden brutal angegriffen, als sie einen Streikposten Streikposten Personen, die vor den Toren der betroffenen Betriebe auf einen Arbeitskonfliktoder einen Streik aufmerksam machen und versuchen, andere Beschäftigte dazu zu veranlassen, den Betrieb nicht zu betreten bzw. die Verbraucher davon abzuhalten, den Arbeitgeber zu unterstützen. Die Aufstellung von Streikposten vor einem nicht direkt an dem Konflikt beteiligten, neutralen Betrieb zielt darauf ab, indirekt Druck auf den Arbeitgeber, der die eigentliche Zielscheide der Aktion ist, auszuüben. aufstellten. Bei der Brennerei Tanduay beschäftigte Zeitarbeitskräfte, die sich unter dem Namen Tanggulan, Ugnayan, Daluyan ng Lakas ng Anakpawis ng Tanduay Distillers Inc. (TUDLA) organisiert hatten, begannen am 18. Mai 2015 aus Protest gegen ihre Entlassung aufgrund ihrer gewerkschaftlichen Organisierung Organisierung Der auf die Gründung von oder den Beitritt zu einer Gewerkschaft hinauslaufende Prozess bzw. Bemühungen darum, dass andere Beschäftigte eine Gewerkschaft gründen oder einer Gewerkschaft beitreten. einen Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
(s. früheren Fall) und stellten einen Streikposten Streikposten Personen, die vor den Toren der betroffenen Betriebe auf einen Arbeitskonfliktoder einen Streik aufmerksam machen und versuchen, andere Beschäftigte dazu zu veranlassen, den Betrieb nicht zu betreten bzw. die Verbraucher davon abzuhalten, den Arbeitgeber zu unterstützen. Die Aufstellung von Streikposten vor einem nicht direkt an dem Konflikt beteiligten, neutralen Betrieb zielt darauf ab, indirekt Druck auf den Arbeitgeber, der die eigentliche Zielscheide der Aktion ist, auszuüben. vor dem Gelände von Tanduay auf.

Am ersten Tag versuchte die Geschäftsführung zwei Mal, die Beschäftigten mit Wasserwerfern zu vertreiben. Anschließend wurde der Streikposten Streikposten Personen, die vor den Toren der betroffenen Betriebe auf einen Arbeitskonfliktoder einen Streik aufmerksam machen und versuchen, andere Beschäftigte dazu zu veranlassen, den Betrieb nicht zu betreten bzw. die Verbraucher davon abzuhalten, den Arbeitgeber zu unterstützen. Die Aufstellung von Streikposten vor einem nicht direkt an dem Konflikt beteiligten, neutralen Betrieb zielt darauf ab, indirekt Druck auf den Arbeitgeber, der die eigentliche Zielscheide der Aktion ist, auszuüben. von betrieblichem Sicherheitspersonal und Polizisten angegriffen, die mit Schlagstöcken gegen sie vorgingen und Steine und Flaschen nach ihnen warfen. Am nächsten Tag wurden sie vom Sicherheitspersonal erneut mit Flaschen und Steinen beworfen, wobei mindestens 50 Streikende verletzt wurden.

Die Zeitarbeitskräfte hatten ihre Festanstellung gefordert, und am 22. Juni wies das Regionalbüro des Arbeitsministeriums Tanduay Distillers Inc. an, den Streikenden reguläre Arbeitsverträge zu geben, wogegen die Brennerei Einspruch erhob. Am 25. August bestätigte das nationale Arbeitsministerium die Anweisung seines Regionalbüros.

Das Unternehmen hat sich jedoch nicht an die Anweisung gehalten, und am 22. September hat die TUDLA erneut einen Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
sowie einen Protestmarsch organisiert, worauf die Geschäftsführung wieder mit Gewalt reagierte. Als die Streikenden bei der Brennerei ankamen, wurden sie vom betrieblichen Sicherheitspersonal mit Steinen beworfen und mit Wasserwerfern beschossen, und ein Polizeifahrzeug am Ende des Marsches soll Berichten zufolge versucht haben, die Demonstranten zu überfahren. Ein vom Forschungsinstitut EILER veröffentlichtes Video zeigt einen Polizeiwagen, der mit Vollgas am Werktor ankommt, umdreht und den protestierenden Beschäftigten gefährlich nahe kommt. Einer der Polizisten gab zudem zwei Warnschüsse ab.

Brennerei entlässt Beschäftigte, weil sie sich organisiert haben31-05-2015

Rund 200 Zeitarbeitskräfte von Tanduay Distillers Inc. wurden im Mai 2015 entlassen, nachdem sie versucht hatten, eine Arbeitnehmervereinigung zu gründen. Bei dem Betrieb waren nahezu 400 Zeitarbeitskräfte und nur 40 reguläre Arbeitskräfte beschäftigt. Die meisten Zeitarbeitskräfte hatten zwischen fünf und elf Jahre lang ununterbrochen für Tanduay gearbeitet und hätten laut Gesetz fest eingestellt werden müssen. Als Zeitarbeitskräfte verdienten sie weniger als Festangestellte und in den meisten Fällen sogar weniger als den Mindestlohn.

Sie beschlossen, sich unter dem Namen Tanggulan, Ugnayan, Daluyan ng Lakas ng Anakpawis ng Tanduay Distillers Inc. (TUDLA) zu organisieren, um reguläre Verträge und einen besseren Arbeitsschutz zu verlangen. Die Geschäftsführung zwang sie daraufhin, ab dem 24. April fünf Tage Urlaub zu nehmen und ihre Forderung nach Festanstellung schriftlich zurückzuziehen. Am 15. Mai schließlich wurden alle TUDLA-Mitglieder nicht mehr zur Arbeit eingeteilt, was, gemessen an der früheren Praxis, einer Entlassung gleichkam.

Chemiebetrieb halt sich nicht an Vereinbarung31-07-2015

Im Juli 2015 hat die regionale Schiedsstelle (Regional Arbitration Board, RAB) der Nationalen Arbeitsbeziehungskommission (National Labour Relations Commission, NLRC) einen Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
der Beschäftigten von Cenapro Chemicals für rechtswidrig erklärt. Der Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
hatte im Oktober 2014 aus Protest gegen obligatorische Überstunden stattgefunden und 22 Tage gedauert. Nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen der Geschäftsführung und der Gewerkschaft am 8. November 2014 wurde er beendet.

Die Vereinbarung sah vor, dass die Geschäftsführung keine obligatorischen Überstunden mehr verlangen, zusätzliche Arbeitskräfte einstellen und keine Vergeltungsmaßnahmen gegen die Gewerkschaft ergreifen würde. Mehr als sechs Monate später wurden jedoch nach wie vor obligatorische Überstunden angeordnet, es war kein zusätzliches Personal eingestellt worden, und elf Gewerkschaftsvertreter mussten wegen ihrer Rolle bei dem Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
mit Entlassung rechnen.

Die Beschäftigten hatten nach mehreren Arbeitsunfällen, einschließlich durch Maschinen verstümmelter Hände, Bedenken wegen der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Zudem hatten sie die Befürchtung, dass eine Reihe von Krebserkrankungen und Herzanfällen arbeitsbedingt waren. Das Unternehmen zwang seine Beschäftigten zu 16-Stunden-Schichten und setzte sie gefährlichen Chemikalien, extremer Hitze und Holzkohlestaub aus.

Gewerkschaftsmitglieder nach Bankenfusion entlassen30-12-2015

Am 30. Dezember wurden während laufender Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag Tarifvertrag Eine gewöhnlich schriftliche Vereinbarung, die die Ergebnisse von Kollektiv-/Tarifverhandlungen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern enthält.

vgl. Kollektiv-/Tarifverhandlungen
elf Boten und Pförtner von der Planters Development Bank entlassen, die kurz zuvor mit der China Bank Savings Inc. fusioniert hatte. Die Gewerkschaft, die Planters Development Bank Employees Association (PDBEA), war um die Sicherheit des Arbeitsplatzes der Beschäftigten bemüht, die größtenteils selbst Gewerkschaftsvertreter waren. Das Forschungsinstitut EILER (Ecumenical Institute for Labour Education and Research, Inc.) ging davon aus, dass die Entlassungen darauf abzielten, den Tarifprozess zu untergraben und die Gewerkschaft zu schwächen. Offenbar sollten sie durch Zeitarbeitskräfte ersetzt werden.

COURAGE-AktivistInnen weiter schikaniert16-09-2015

Nur wenige Wochen nachdem der Oberste Gerichtshof den Anträgen von AktivistInnen der Gewerkschaft Confederation of Unity, Recognition and Advancement of Government Employees (COURAGE) auf eine gerichtliche Schutzverfügung und Zugang zu Informationen stattgegeben hatte, wurden die Schikanen fortgesetzt.

Am 17. August 2015 entdeckte Raquel Toquero, eine der Aktivistinnen, die gerichtlichen Schutz beantragt hatten, eine gefälschte Facebook-Seite unter ihrem Namen, die zwar dasselbe Titelbild und Profil wie ihre echte Seite hatte, aber andere Status-Posts.

Einige ihrer KollegInnen hatten dasselbe Problem.
Toquero vermutete Staatsbeamte hinter der Aktion. Eine Woche später wurde sie bei sich zu Hause von einem Mann aufgesucht, der behauptete, Polizist zu sein, der einen Fall untersuche. Er wies sich jedoch nicht aus und schien eher an ihren Aktivitäten interessiert zu sein. Sie war bereits zuvor von Vertretern des Staates bedroht worden.

Am 16. September erschienen vier Männer, die sich als Polizisten ausgaben, bei Roman Sanchez zu Hause, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft bei der nationalen Lebensmittelbehörde in Los Banos, Laguna. Sie wussten, dass er selbst nicht da war, befragten aber seine Frau.

Später berichteten andere AktivistInnen über ähnliche Vorfälle. Das Militär und die Polizei waren aufgefordert worden, bei Gericht schriftliche Reaktionen auf die Vorwürfe einzureichen. Die betroffenen AktivistInnen erhoben zudem Beschwerde bei der Menschenrechtskommission und bei der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO Internationale Arbeitsorganisation Eine dreigliedrige Organisation der Vereinten Nationen (UN), die 1919 ins Leben gerufen wurde, um die Arbeits- und Lebensbedingungen zu fördern. Sie ist die für die Formulierung und Überwachung internationaler Arbeitsnormenwichtigste internationale Organisation.

vgl. Dreigliedrigkeit, IGB-Leitfaden für internationale Gewerkschaftsrechte
).

Gewerkschafter/innen vom Militär überwacht und bedroht31-07-2015

Am 22. Juni 2015 hat ein Soldat versucht, Renato Asa, den Informationsbeauftragten des Gewerkschaftsdachverbandes Kilusang Mayo Uno (KMU), beim Verlassen seines Hauses als Informanten für das Militär anzuwerben, wobei er ihm drohte, dass sein Leben in Gefahr sei, wenn er sich weigere.

Am 29. Juni erhoben Mitglieder und führende Vertreter der Gewerkschaft, Confederation of Unity, Recognition and Advancement of Government Employees (COURAGE) Beschwerde im Zusammenhang mit sehr ähnlichen Fällen von Schikanierungen Beschwerde bei der Menschenrechtskommission gegen Staatsbevollmächtigte, die versucht hatten, sie zur Einstellung ihrer Gewerkschaftsaktivitäten zu zwingen. Die Beschwerdeführer gaben an, von Militärangehörigen überwacht und aufgesucht worden zu sein. Bereits am 8. Juni war Beschwerde wegen der Schikanierung führender Vertreter der Organisation erhoben worden, aber diese Schikanen waren anschließend hartnäckiger geworden und hatten sich auch gegen Mitarbeiter/innen und Organisator/innen von COURAGE gerichtet.

Zu den Beschwerdeführern gehörten Elvie Prudencio, die Vorsitzende der National Wages and Productivity Commission Employees Association und nationale Vorsitzende der Gewerkschaft beim Arbeitsministerium (Department of Labour and Employment Employees Union); Erwin Lanuza, Vorsitzender der Kasamaka QC, einer Gewerkschaft der Beschäftigten des Rathauses von Quezon-Stadt, und nationaler Vorsitzender der League of LGU Employees; Benny Angeles, ein pensionierter Mitarbeiter der Entwicklungsbehörde von Manila und ehemaliger Funktionär der Gewerkschaft KKK-MMDA; sowie COURAGE-Mitarbeiter/innen.

Insgesamt berichteten 25 Beschwerdeführer, dass sie von Männern verfolgt und bei sich zu Hause aufgesucht worden seien, von denen sie vermuteten, dass es sich um Militärangehörige handelte, die sie beschuldigten, Kommunisten zu sein und sie anwiesen, aufzugeben, bevor es zu spät sei. Zudem hätten sie „Giftbriefe“ erhalten.

Im Juli gab der Oberste Gerichtshof den von COURAGE-AktivistInnen eingereichten Anträgen auf eine gerichtliche Schutzverfügung und Zugang zu Informationen statt.

Bananenbetrieb behindert Koalitionsfreiheit und bremst Tarifverhandlungen31-10-2015

Die Association of Democratic Labour Organisation (ADLO), eine Mitgliedsorganisation des Gewerkschaftsdachverbandes Kilusang Mayo Uno (KMU), hat von einer „Verleumdungskampagne“ seitens des japanischen Bananenexporteurs Sumifru berichtet. Die Vereinigung war im Oktober 2014 gegründet worden, um die Beschäftigten des Kühlhauses von AJMR Sumifru in Davao City zu vertreten. Die Kampagne gegen sie schien auf die Behinderung der Tarifverhandlungen abzuzielen und beinhaltete die Aufforderung an einzelne Mitglieder, sich von der Gewerkschaft abzuwenden.

Sumifru hat die „gelbe“ Gewerkschaft Southern Philippines Federation of Labour (SPFL) begünstigt, aber die Beschäftigten haben sich von ihr abgewandt und sind am 6. August ausgetreten. Einen Monat später sind sie formell der ALDO-KMU beigetreten, von der sie sich bereits seit drei Jahren hatten beraten und unterstützen lassen.

Am 14. September 2015 hat die Gewerkschaft Sumifru einen Tarifvertragsentwurf vorgelegt, und laut Gesetz muss der Arbeitgeber innerhalb von zehn Tagen einen Gegenvorschlag unterbreiten. Das Unternehmen reagierte jedoch erst am 9. Oktober, als es das Recht der ADLO-KMU in Frage stellte, die Beschäftigten bei den Verhandlungen zu vertreten.

Es war offensichtlich, dass die Geschäftsführung nicht die Absicht hatte, zu verhandeln, und am 16. Oktober organisierten die Beschäftigten schließlich eine Protestaktion, um den Arbeitgeber zur Vorlage eines Gegenvorschlags und zum Beginn von Verhandlungen zu veranlassen.

Sumifru hatte zudem begonnen, neue Beschäftigte einzustellen, die über den tatsächlichen Personalbedarf hinausgingen, was darauf hinzudeuten schien, dass Entlassungen geplant waren.

Carlo Olalo, Sprecher des KMU-Ortsverbandes Südmindanao, berichtet von einer langen und notorischen Geschichte Sumifrus in Bezug auf Gewerkschaftsfeindlichkeit und Arbeitnehmerrechtverletzungen. Als bis zum Ende des Monats immer noch keine Fortschritte erzielt worden waren, folgten weitere Proteste.

Massenentlassungen nach Arbeitnehmerprotest bei Bananenexporteur08-06-2015

Der japanische Bananenexporteur Sumifru hat am 8. Juni 2015 177 Beschäftigte im Verpackungsbetrieb 90 entlassen, nur wenige Wochen, nachdem sie eine kollektive Aktion organisiert hatten, um die Geschäftsführung dazu zu veranlassen, das Akkordlohnsystem aufzugeben. Sumifru hatte am 23. März einseitig beschlossen, in seinem Verpackungsbetrieb in Compostela Valley ein Akkordlohnsystem einzuführen, woraufhin ebenfalls im März die Gruppierung Banana Industry Growers and Workers Against Sumifru (BIGWAS) gegründet wurde, in sich verschiedene Gewerkschaften der Branche zusammengeschlossen haben, um gegen dieses System zu protestieren, durch das die Löhne der Beschäftigten um mindestens 50 Prozent gekürzt worden waren.

Am 22. April erzwangen die Beschäftigten mit aufeinanderfolgenden Massenaktionen die Aussetzung des Akkordlohnsystems, und der Konflikt wurde durch einen Kompromiss beigelegt. In der Vereinbarung hieß es u.a., dass das Akkordlohnsystem unverzüglich abgeschafft und es keine Vergeltungsmaßnahmen geben werde.

Als die Beschäftigten jedoch am 1. Juni bei dem Betrieb ankamen, standen sie vor verschlossenen Türen, angeblich wegen einer Mietstreitigkeit mit dem Besitzer. Zwei Tage später wurden sie angewiesen, in einer nahegelegenen Mini-Verpackungsanlage zur Arbeit zu erscheinen, solange die Mietstreitigkeit nicht geklärt sei. Die Gewerkschaft ging allerdings davon aus, dass es sich tatsächlich um eine Aussperrung aussperrung Eine Form des Arbeitskampfes, bei der der Arbeitgeber seinen Beschäftigten die Arbeitsaufnahme verweigert oder den Betrieb vorübergehend schließt. als Vergeltungsmaßnahme für die kollektive Aktion handelte. Am 8. Juni wurden die Beschäftigten schließlich auf Anweisung der Geschäftsführung vom betrieblichen Sicherheitspersonal vom Werktor vertrieben.

Vicente Barrios, der Vorsitzende der Gewerkschaft Nagkahiusang Mamumuo sa Suyapa Farm – National Federation of Labour Unions – Kilusang Mayo Uno (Namaufa-Naflu-KMU), die die Beschäftigten im Verpackungsbetrieb 90 vertritt, berichtet, dass Sumifru mehrfach vergeblich versucht habe, die Gewerkschaften in den Bananenverpackungsbetrieben in Compostela zu zerschlagen. Im Jahr 2012 hatte Sumifru die gesamte Belegschaft von zwei Verpackungsbetrieben entlassen, musste sie jedoch wieder einstellen, nachdem kein stichhaltiger Entlassungsgrund angegeben wurde. Die Gewerkschaft hatte jahrelang für bessere Arbeitsbedingungen gekämpft, und im Dezember 2006 war Barrios nur knapp einem Mordanschlag entgangen. Einer seiner Kollegen, Jerson Lastimoso, wurde von mehreren Kugeln getroffen und war auf der Stelle tot. Barrios berichtet ferner, dass er seit 2004 vom Militär unter Druck gesetzt worden sei, seine Gewerkschaftsarbeit aufzugeben und sich vom KMU zu distanzieren.

Am 10. Juni 2015 begannen die Beschäftigten einen Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
, um die Wiedereinstellung aller Entlassenen zu fordern. Die KollegInnen des Verpackungsbetriebes 92 schlossen sich ihnen an und begannen einen Sympathiestreik Sympathiestreik Eine kollektive Arbeitsniederlegung von Beschäftigten, die nicht direkt an einem Arbeitskonfliktbeteiligt sind, jedoch Solidarität mit den direkt betroffenen Streikenden bekunden und indirekt Druck auf deren Arbeitgeber ausüben wollen. . Nach zehn Tagen kam eine Vereinbarung über ihre Wiedereinstellung und den Verzicht auf Vergeltungsmaßnahmen zustande, und am 19. Juni kehrten die Streikenden an ihren Arbeitsplatz zurück.

Nach wie vor keine Gerechtigkeit für Thunfischarbeiter 23-04-2015

Am 22. April 2015 hat das Bürgermeisteramt in General Santos eine Anordnung erlassen, der zufolge die Gewerkschaft der Beschäftigten des Thunfischexporteurs Citra Mina einen Streikposten Streikposten Personen, die vor den Toren der betroffenen Betriebe auf einen Arbeitskonfliktoder einen Streik aufmerksam machen und versuchen, andere Beschäftigte dazu zu veranlassen, den Betrieb nicht zu betreten bzw. die Verbraucher davon abzuhalten, den Arbeitgeber zu unterstützen. Die Aufstellung von Streikposten vor einem nicht direkt an dem Konflikt beteiligten, neutralen Betrieb zielt darauf ab, indirekt Druck auf den Arbeitgeber, der die eigentliche Zielscheide der Aktion ist, auszuüben. vor der Thunfischfabrik zu beenden habe. Andernfalls würden die Streikenden gewaltsam entfernt. Die Beschäftigten hatten über ein Jahr lang Streikposten Streikposten Personen, die vor den Toren der betroffenen Betriebe auf einen Arbeitskonfliktoder einen Streik aufmerksam machen und versuchen, andere Beschäftigte dazu zu veranlassen, den Betrieb nicht zu betreten bzw. die Verbraucher davon abzuhalten, den Arbeitgeber zu unterstützen. Die Aufstellung von Streikposten vor einem nicht direkt an dem Konflikt beteiligten, neutralen Betrieb zielt darauf ab, indirekt Druck auf den Arbeitgeber, der die eigentliche Zielscheide der Aktion ist, auszuüben. aufgestellt, um 70 Kollegen zu unterstützen, die entlassen worden waren, nachdem im Jahr 2013 eine offiziell zugelassene Gewerkschaft gegründet worden war und sie deren Anerkennung Anerkennung Die Bestimmung einer Gewerkschaft durch die zuständige staatliche Stelle zur Tarifpartei für die Beschäftigten in einer gegebenen Tarifeinheit oder die Akzeptanz der kollektiven Vertretung der Beschäftigten durch eine Gewerkschaft seitens des Arbeitgebers. forderten.

Der Druck auf Citra Mina wurde größer. Am 23. April haben die Internationale Union der Lebensmittelarbeiter (IUL) und die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) mit Unterstützung der belgischen Gewerkschaften auf der Brüsseler Meeresfrüchte-Messe demonstriert, um die von Citra Mina begangenen Menschenrechtsverletzungen hervorzuheben. Die Europäische Union ist ein wichtiger Exportmarkt für das Unternehmen.

Citra Mina musste sich zudem bei Anhörungen im philippinischen Repräsentantenhaus verantworten, das bereits systematische Rechtsverletzungen seitens der Konzernunternehmen dokumentiert hatte, einschließlich schwerer Verstöße gegen die Arbeitsnormen und die Gewerkschaftsrechte, des Rückgriffs auf Strohfirmen, um gesetzliche Verpflichtungen zu umgehen, der sklavenähnlichen Bedingungen auf den Schiffen und Todesfällen auf hoher See.

In den drei darauffolgenden Tagen machten die Gewerkschaftsmitglieder und Sympathisanten kontinuierlich mobil, um ihre Solidarität mit den Streikenden und ihren Bemühungen zu bekunden, woraufhin das Bürgermeisteramt seine Anordnung wiederrief und sich für den „Irrtum“ entschuldigte.

Kontinuierliche Verweigerung der Gewerkschaftsrechte unter der Regierung Aquino 10-04-2015

Die kontinuierliche Verweigerung der Gewerkschaftsrechte seitens der Regierung Aquino hat den Gewerkschaftsbund Kilusang Mayo Uno (KMU) dazu veranlasst, am 10. April 2015 aus Protest einen Streikposten Streikposten Personen, die vor den Toren der betroffenen Betriebe auf einen Arbeitskonfliktoder einen Streik aufmerksam machen und versuchen, andere Beschäftigte dazu zu veranlassen, den Betrieb nicht zu betreten bzw. die Verbraucher davon abzuhalten, den Arbeitgeber zu unterstützen. Die Aufstellung von Streikposten vor einem nicht direkt an dem Konflikt beteiligten, neutralen Betrieb zielt darauf ab, indirekt Druck auf den Arbeitgeber, der die eigentliche Zielscheide der Aktion ist, auszuüben. vor dem Arbeitsministerium zu organisieren. Viele der daran Beteiligten waren wegen versuchter Gewerkschaftsgründungen entlassen worden und hatten in den vorangegangenen zwei Jahren an mehreren Streiks teilgenommen, um gegen Gewerkschaftsfeindlichkeit bei Pentagon Steel Corporation (April 2013), Express Coats (März 2014), Janrey (März 2014) Golden Fortune Construction (Dezember 2014) und Long Hong Recycled Plastics (März 2015) zu protestieren.

Der KMU hat auf einen Bericht des Zentrums für Gewerkschafts- und Menschenrechte hingewiesen, der im Jahr 2014 veröffentlicht wurde und in dem es heißt, dass Tausenden Arbeitnehmer/innen ihr Recht auf die Gründung von Gewerkschaften nach wie vor verweigert werde. Selbst wenn es den Beschäftigten gelinge, eine Gewerkschaft zu gründen, verweigerten die Arbeitgeber regelmäßig Verhandlungen über einen Tarifvertag. Gewerkschaftsorganisatoren werden häufig entlassen und auf schwarze Listen gesetzt. Weniger als zehn Prozent der Beschäftigten gehören in den Philippinen einer Gewerkschaft an, und nur12 Prozent von ihnen fallen unter einen Tarifvertrag Tarifvertrag Eine gewöhnlich schriftliche Vereinbarung, die die Ergebnisse von Kollektiv-/Tarifverhandlungen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern enthält.

vgl. Kollektiv-/Tarifverhandlungen
.

Wegen Organisierungsarbeit entlassen02-05-2015

Die Kepco-Salcon Power Corporation, die ein Kohlekraftwerk betreibt, hat Ende März 2015 zwei Beschäftigte wegen gewerkschaftlicher Organisierungsarbeit entlassen: Lowell Sanchez, Sicherheitsbeauftragter und Vorsitzender der Gewerkschaft Kepco Cebu Supervisors Association, und Nelson Florita, stellvertretender Bereichsleiter. Ein anderer Beschäftigter, Alex Poste, der Vorsitzende der Gewerkschaft Kepco Cebu Employees Association, berichtet, dass die Belegschaft generell unfairen Arbeitspraktiken ausgesetzt sei. Einige Beschäftigte seien aufgefordert worden, zu unterschreiben, dass sie der Gewerkschaft nicht beitreten würden.

Die beiden Gewerkschaften, die beide dem Workers’ Solidarity Network angehören, der nationalen Vereinigung aller Gewerkschaften der Energiewirtschaft, kündigten am 8. April einen Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
an. Ihre zentralen Forderungen waren die Wiedereinstellung der beiden Kollegen und die Zahlung ihrer ausstehenden Löhne, die Beendigung unfairer Arbeitspraktiken und die freiwillige Anerkennung Anerkennung Die Bestimmung einer Gewerkschaft durch die zuständige staatliche Stelle zur Tarifpartei für die Beschäftigten in einer gegebenen Tarifeinheit oder die Akzeptanz der kollektiven Vertretung der Beschäftigten durch eine Gewerkschaft seitens des Arbeitgebers. der Gewerkschaft als offizielle Tarifpartei für die leitenden Angestellten.

Während des anschließenden Vermittlungs- und Schlichtungsverfahrens lehnte es die Geschäftsführung ab, auf die Gewerkschaftsforderungen einzugehen. Letztendlich kam am 2. Mai, kurz vor dem geplanten Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
, eine Einigung zustande. Die beiden Entlassenen wurden wieder eingestellt, aber im Fall von Lowell Sanchez war dies lediglich eine verwaltungstechnische Maßnahme. Er wurde zwar wieder auf die Lohn- und Gehaltsliste gesetzt, aber nur vorbehaltlich einer Untersuchung der von der Geschäftsführung erhobenen Vorwürfe, denen zufolge der leitende Angestellte Arbeiter des Betriebes organisiert habe. Die Untersuchung sollte zwei Monate dauern.

Arbeitgeber missachten Tarifvertrag 01-09-2014

Die Technol 8 Philippines Corporation, ein Autoteilehersteller im Laguna Technopark in Binan, Laguna, hat sich geweigert, den Tarifvertrag Tarifvertrag Eine gewöhnlich schriftliche Vereinbarung, die die Ergebnisse von Kollektiv-/Tarifverhandlungen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern enthält.

vgl. Kollektiv-/Tarifverhandlungen
einzuhalten, der u.a. vorsieht, dass das Unternehmen öffentlich bekannt gibt, welche Positionen für Beförderungen zur Verfügung stehen, anstatt sich um externe Bewerber zu bemühen, die keine Gewerkschaftsmitglieder sind.

LBC Davao, ein Lieferunternehmen in Davao City, hat gegen den Tarifvertrag Tarifvertrag Eine gewöhnlich schriftliche Vereinbarung, die die Ergebnisse von Kollektiv-/Tarifverhandlungen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern enthält.

vgl. Kollektiv-/Tarifverhandlungen
mit der Gewerkschaft LBDCDEU-ADLO-KMU verstoßen, spezifisch gegen Bestimmungen im Zusammenhang mit Zusatzleistungen und der Regularisierung der Mitarbeiter. Die Geschäftsführung hat es zudem darauf angelegt, die Kampagne der Gewerkschaft für die Beendigung ungerechter Bestrafungen zu vereiteln, indem sie immer wieder versucht hat, den Gewerkschaftsvorsitzenden Butch Gajudo durch zahlreiche Beschwerden über ihn in Misskredit zu bringen.

„Wir fordern die Geschäftsführung auf, das Gesetz zu respektieren, indem sie unsere Gewerkschaft und unsere führenden Vertreter respektiert und sämtliche Schikanen gegen uns einstellt“, so Gajudo.

Cenapro beendet Tarifverhandlungen wegen Streikposten und ersetzt Streikende durch Leiharbeitskräfte16-07-2014

Die Cenapro Chemical Corporation in Cebu, die Aktivkohle zur Wasserreinigung herstellt, hat die laufenden Tarifverhandlungen einseitig beendet, nachdem die Beschäftigten am 16. Juli einen Streikposten Streikposten Personen, die vor den Toren der betroffenen Betriebe auf einen Arbeitskonfliktoder einen Streik aufmerksam machen und versuchen, andere Beschäftigte dazu zu veranlassen, den Betrieb nicht zu betreten bzw. die Verbraucher davon abzuhalten, den Arbeitgeber zu unterstützen. Die Aufstellung von Streikposten vor einem nicht direkt an dem Konflikt beteiligten, neutralen Betrieb zielt darauf ab, indirekt Druck auf den Arbeitgeber, der die eigentliche Zielscheide der Aktion ist, auszuüben. aufgestellt hatten, um gegen den 16-stündigen Arbeitstag in der Firma zu protestieren.

Das Unternehmen hat nach der Streikpostenaktion zudem Verwaltungsverfahren gegen führende Gewerkschaftsvertreter angestrengt, die zur Entlassung des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden der Gewerkschaft Cenapro Chemicals Employees Association-Alliance of Nationalist and Genuine Labor Organizations, einer KMU-Mitgliedsorganisation, führen könnten.

Elmer ‘Bong’ Labog von der Gewerkschaft Kilusang Mayo Uno (KMU) berichtet: „Nachdem sie den Beschäftigten sklavenähnliche Bedingungen aufgezwungen hat, verhält sich die Cenapro-Geschäftsführung wie ein Diktator und bestraft Beschäftigte, die in legitimer Weise gegen diese Zustände protestieren. Sie will nicht nur, dass die Beschäftigten leiden, sie will, dass sie im Stillen leiden.“

Als die Beschäftigten dann aus Protest gegen die einseitige Beendigung der Tarifverhandlungen die Arbeit niederlegten, griff das Unternehmen auf Leiharbeitskräfte zurück, um die Streikenden zu ersetzen.

Angaben des Centre for Trade Union and Human Rights (CTUHR) zufolge wurde 4.650 GewerkschafterInnen im Jahr 2014 ihr Recht auf Tarifverhandlungen verweigert.

Japanischer Gewerkschafter deportiert01-02-2015

Der japanische Gewerkschafter Katshuhiro Sato wurde, als er im Februar 2015 in die Philippinen einreisen wollte, bei der Passkontrolle aufgehalten, und es wurde ein Deportationsverfahren gegen ihn eingeleitet. Er stand aufgrund seiner Beteiligung an einer internationalen Solidaritätsaktion 2012 in Manila gegen die Politik der Asiatischen Entwicklungsbank auf der schwarzen Liste des Verteidigungsministeriums.

Entlassungen und Schikanierungen wegen Gewerkschaftsaktivitäten01-02-2014

Entlassungen: Die Gewerkschaft Kilusang Mayo Uno (KMU) berichtet von zahlreichen rechtswidrigen Entlassungen, weil die Beschäftigen versucht hatten, eine Gewerkschaft zu gründen, die wirklich die Interessen der Arbeitnehmer vertritt. So wurden etwa 3.600 Beschäftigte von Carina Apparel, Inc., im Februar 2014 entlassen und 2.600 Beschäftigte von Hoya Glass Disk Philippines im April 2014. Angaben des Centre for Trade Union and Human Rights (CTUHR) zufolge wurden während des Jahres 2014 insgesamt 6.382 in rechtswidriger Weise freigesetzt, und 767 wurden aufgrund eines Arbeitskonfliktes entlassen.

Die niederländische Elektronikfirma NXP Semiconductors hat am 5. Mai 2014 24 führende Vertreter der Gewerkschaft NXP Semiconductors Company Workers Union (NXPSCIWU) entlassen, nachdem sie an von der Regierung zu Feiertagen erklärten Tagen im April bzw. Anfang Mai 2015 nicht zur Arbeit erschienen waren. Unter den Entlassenen befanden sich alle Mitglieder des Vorstandes und des Betriebsrates der NXPSCIWU, die gerade über einen Tarifvertrag Tarifvertrag Eine gewöhnlich schriftliche Vereinbarung, die die Ergebnisse von Kollektiv-/Tarifverhandlungen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern enthält.

vgl. Kollektiv-/Tarifverhandlungen
mit dem Unternehmen verhandelte. Die Entlassenen wurden unverzüglich auf eine schwarze Liste Schwarze Liste Eine von Arbeitgebern zusammengestellte und unter ihnen zirkulierte Liste von Gewerkschaftsmitgliedern und aktiven Gewerkschafter(inne)n, die als Arbeitskräfte boykottiert oder auf andere Weise bestraft werden sollten. gesetzt, durften das Betriebsgelände nicht mehr betreten und erhielten die ihnen zustehenden Bezüge nicht mehr ausgezahlt.

Die NXP-Geschäftsführung schikanierte auch andere Beschäftigte, die kollektive Aktionen durchführten oder durchführen wollten, stationierte Sicherheitspersonal und ein Löschfahrzeug, um zu verhindern, dass sich Beschäftigte einem friedlichen Protestmarsch anschließen konnten.

Achtundsiebzig Fischerei- und KonservenfabrikarbeiterInnen des Meeresfrüchtegiganten Citra Mina wurden entlassen und auch nach einem Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
und einem Vermittlungsversuch nicht wieder eingestellt, nachdem sie die Anerkennung Anerkennung Die Bestimmung einer Gewerkschaft durch die zuständige staatliche Stelle zur Tarifpartei für die Beschäftigten in einer gegebenen Tarifeinheit oder die Akzeptanz der kollektiven Vertretung der Beschäftigten durch eine Gewerkschaft seitens des Arbeitgebers. ihrer Gewerkschaft bei dem Unternehmen gefordert hatten. Vor dem Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
waren rund 400 feste MitarbeiterInnen und circa 1.000 Leiharbeitskräfte bei dem Betrieb beschäftigt gewesen. Am 2. Juni 2014 waren von den festen MitarbeiterInnen nur noch 72 übrig.

Im Dezember 2014 haben Vertreter der Akbayan-Partei im philippinischen Repräsentantenhaus die Regierung aufgefordert, eine formelle Untersuchung der Gewerkschaftsrechtsverletzungen bei Citra Mina durchzuführen.

Schikanierungen: Angaben des Centre for Trade Union and Human Rights (CTUHR) zufolge wurden 2.125 Beschäftigte in zehn Fabriken im Laufe des Jahres 2014 aufgrund von Gewerkschaftsaktivitäten von ihren Arbeitgebern bedroht.

Dramatischer Anstieg falscher strafrechtlicher Anschuldigungen gegen GewerkschafterInnen 01-02-2014

Angaben des Centre for Trade Union and Human Rights zufolge hat sich die Zahl der falschen strafrechtlichen Anschuldigungen gegen GewerkschafterInnen 2014 gegenüber dem Vorjahr um 75 Prozent erhöht, von 28 im Jahr 2013 auf 49.

Fünfzehn Beschäftigte wurden während des Jahres 2014 aufgrund falscher Anschuldigungen willkürlich verhaftet und inhaftiert.

Benjamen Villeno, Arbeitnehmervertreter in Southern Tagalog, wird seit September 2013 vermisst. Randy Vegas und Raul Camposano, Organisatoren der Confederation for the Unity, Recognition and Advancement of Government Employees (Courage), die die Beschäftigten im öffentlichen Dienst vertritt, sitzen seit Dezember 2012 aufgrund gefälschter Anklagepunkte im Zusammenhang mit ihrer angeblichen Beteiligung an Überfällen der New People’s Army im Gefängnis.

In Südmindanao wurden führende GewerkschaftsvertreterInnen vom Militär verhört und auf unterschiedliche Weise schikaniert. Die Gewerkschaft KMU hat in diesem Zusammenhang im Februar 2014 Klage bei der Internationalen Arbeitsorganisation erhoben.

Ein Arbeiter ermordet und Hunderte schikaniert, bedroht und verhaftet06-03-2015

Am 6. März 2015 meldete das Centre for Trade Union and Human Rights (CTUHR), dass im Jahr 2014 mindestens ein Arbeiter getötet wurde und zusätzlich Hunderte von Arbeitern Opfer von Schikanen, Drohungen und Verhaftungen wurden.

Im Einzelnen berichtete CTUHR über folgende Fälle:

1. 1 Gewerkschafter ermordet;
2. 2 Fälle von körperlicher Gewalt mit 5 Opfern;
3. 5 Fälle von Bedrohung, Schikanen und Einschüchterung mit 138 Opfern;
4. 2 Fälle schwerer Bedrohung von Arbeitern mit 8 Opfern;
5. 8 Fälle willkürlicher Verhaftungen mit 15 Opfern; und
6. 10 Fälle falscher strafrechtlicher Beschuldigungen aufgrund politischer Handlungen oder Überzeugungen oder Arbeitskonflikten mit 49 Opfern.

Am 8. März 2015 wurde Florencio „Bong” Romano, der sich viele Jahre für die gewerkschaftliche Organisierung Organisierung Der auf die Gründung von oder den Beitritt zu einer Gewerkschaft hinauslaufende Prozess bzw. Bemühungen darum, dass andere Beschäftigte eine Gewerkschaft gründen oder einer Gewerkschaft beitreten. der Arbeitnehmer im RFM-Werk in Laguna eingesetzt und auf Provinzebene die Nationale Koalition für den Schutz der Arbeiterrechte in Süd-Tagalog koordiniert hat, tot auf einem Bürgersteig in Barangay Soro-soro, Batangas City gefunden. Der Vorsitzende des nationalen Gewerkschaftsbundes Kilusang Mayo Uno, Elmer „Bong” Labog, berichtete, dass dies der 18. Fall einer außergerichtlichen Hinrichtung von Gewerkschaftsführern war, seit Präsident Noynoy Aquino 2010 an die Macht gekommen ist.

Am 18. März 2014 bekam Ed Cubelo, der Vorsitzende der Toyota Moto Philippines Corporate Workers Association, in seinem Haus Besuch von vier bewaffneten Männern in Zivil. Sie fragten, ob jemand im Haus für Toyota arbeitet, und benahmen sich derart bedrohlich, dass Cubelo jeden Moment damit rechnete, erschossen zu werden. Er ist davon überzeugt, dass diese Drohkulisse ihn, die TMPCWA und Defend Job Philippines von einer Kampagne abhalten soll, die Gerechtigkeit für die 237 unrechtmäßig von Toyota entlassenen Arbeitnehmer fordert. Für andere Belegschaftsmitglieder war dies eine Warnung, sich gewerkschaftlich zu organisieren.

In Davao wurden Gewerkschaftsführer mit fingierten Mordanklagen konfrontiert, z.B. Artemio Robilla und Danilo Delegencia von der Dole-Stanfilco-Gewerkschaft in Maragusan. Der Generalsekretär der KMU in der Region Südmindanao, Romualdo Basilio, berichtete, dass Gewerkschaftsmitglieder auch fälschlich als Kommunisten denunziert wurden wie im Falle der RMN-Angestelltengewerkschaft in Davao.

„Es gibt landesweit immer mehr Repressalien gegen Gewerkschaften“, berichtete Basilio. „Das gilt besonders für Gewerkschaften, die konsequent Arbeitnehmerrechte verteidigen und nicht willens sind, ihre Prinzipien zu verraten und einen falschen Arbeitsfrieden zu akzeptieren, der das Wohlergehen der Kapitalisten über das der Arbeitnehmer stellt.“

Gewalt gegenüber Beschäftigten09-02-2015

Im Januar 2014 hat der Bananenproduzent Sumifru die Arbeitsverträge von 141 Gewerkschaftsmitgliedern ausgesetzt. Die für Arbeitskonflikte zuständige Schiedsstelle hat jedoch ihre Wiedereinstellung und eine Entschädigung für nicht gezahlte Löhne angeordnet. Als das Unternehmen der Anordnung nicht nachkam, organisierten die Beschäftigten einen Streikposten Streikposten Personen, die vor den Toren der betroffenen Betriebe auf einen Arbeitskonfliktoder einen Streik aufmerksam machen und versuchen, andere Beschäftigte dazu zu veranlassen, den Betrieb nicht zu betreten bzw. die Verbraucher davon abzuhalten, den Arbeitgeber zu unterstützen. Die Aufstellung von Streikposten vor einem nicht direkt an dem Konflikt beteiligten, neutralen Betrieb zielt darauf ab, indirekt Druck auf den Arbeitgeber, der die eigentliche Zielscheide der Aktion ist, auszuüben. vor dem Wohnsitz des Firmeninhabers, Jesus Jamero, der daraufhin auf sie schoss. Die Gewerkschaft beschwerte sich bei der Polizei, die aber nichts unternahm, weil die Beschäftigten den gewaltsamen Zwischenfall angeblich mit ihrer Kundgebung provoziert hätten.

Inhaftierung führender Gewerkschafter18-01-2013

Am 29. April 2012 wurden zwei führende Gewerkschafter der „Rebellion“ gegen die Regierung beschuldigt und inhaftiert. Die Gewerkschaften organisierten am 18. Januar 2013 einen Protest gegen die systematische Inhaftierung führender Gewerkschaftsvertreter/innen.

Eingriff in Tarifverhandlungen16-08-2013
Gewerkschaftsfeindliche Diskriminierung15-01-2013

Der Vorsitzende der Angestelltengewerkschaft bei der Hong Kong-Shanghai Banking Corporation (HSBCEU), ein scharfer Kritiker des Outsourcing Outsourcing vgl. Contracting Out -Programms von HSBC, wurde aufgrund seiner Kritik am Management entlassen.

Am 15. Januar 2013 wurden Joseph Nelson Sarabia, Violeta Dano, Nelson Estano, Victorino Cabalit und Joel Langcamon, Amtsträger der PMI Faculty and Employees Union Alberto Porlacin, von PMI-Colleges Bohol ohne triftigen Grund entlassen. Die Entlassungen erfolgten im Anschluss an Verhandlungen mit der Gewerkschaft über Themen wie Zusatzleistungen, Dienstpläne und Beschwerdeverfahren. PMI-Colleges Bohol haben die Sicherheitsmaßnahmen ausgeweitet und dem Vorsitzenden des Studentenrates mit Entlassung gedroht, falls er den angesichts der Entlassungen angekündigten Streik Streik Die gängigste Form einer Arbeitskampfmaßnahme; eine kollektive Arbeitsniederlegung der Beschäftigten für eine bestimmte Zeit; kann vielfältige Formen annehmen.

vgl. Generalstreik, unterbrochener Streik, rollierender Streik, Sitzstreik, Sympathiestreik, wilder Streik, Bummelstreik
unterstütze.

Gewerkschafter ermordet18-07-2013

Kagi Alimudin P. Lucman, der Vorsitzende der Fahrervereinigung Notre Dame Village Operators and Drivers Association (NDVODA), die 2009 gegründet worden und 2010 der NCTU-APL beigetreten war, wurde am 18. Juli 2013 von einem Einzeltäter erschossen.

Tarifvertrag nicht in Kraft gesetzt30-04-2013
Mord an Gewerkschaftern31-07-2013

Am 2. Juli 2013 wurde Dodong Petalcorin, dem Vorsitzenden des Network of Transport Organisations (NETO), einer Mitgliedsorganisation der National Confederation of Transport Workers’ Union (NCTU) - Alliance of Progressive Labour (APL), in Davao-Stadt gegen 8:00 Uhr morgens beim Verlassen seines Hauses drei Mal in die Brust geschossen. Er befand sich auf dem Weg zu der Verkehrsbehörde Land Transportation Franchising and Regulatory Board (LTFRB). Anfang des Jahres waren bereits zwei weitere führende APL-Vertreter ermordet worden. Nach den Wahlen im Mai 2013 war Romy Almacin, Gemeinderatsmitglied und Transportarbeiterführer, am helllichten Tag erschossen worden. Es wird vermutet, dass sein Mord mit seiner Kampagne gegen Bestechung und Korruption sowie illegalen Holzeinschlag in der Gemeinde zusammenhing. Emilio Rivera, früherer Vorsitzender der unabhängigen Transportarbeiterorganisation Matina Aplaya Transport Cooperative (MATRANSCO), war am 25. Januar 2013 in der Nähe seines Büros bei der LTFRB ermordet worden, vermutlich wegen seiner Kampagne zur Aufdeckung von Korruption bei der LTFRB und für die Ablösung ihres Direktors. In keinem der Fälle haben die staatlichen Behörden die Verantwortlichen verhaftet oder strafrechtlich verfolgt.

Die weit verbreiteten gewerkschaftsfeindlichen Praktiken bleiben unbestraft31-12-2011

Gewerkschaftsführer sehen sich weiterhin Schikanen, Verhaftungen und dem Verlust ihrer Arbeitsplätze durch ungerechtfertigte strafrechtliche Beschuldigungen ausgesetzt. Eine der häufigsten, von privaten Arbeitgebern und der Regierung gleichermaßen eingesetzten Taktiken, war, Gewerkschaftsführer und -mitglieder als Terroristen zu bezeichnen. Konfrontiert mit einer Rechtsordnung, die wenig Unterstützung oder ordnungsgemäße Verfahren bietet, hielten die Gewerkschaften unbeirrt an ihren Bemühungen fest.

Jahr 2009 prüfte der Sachverständigenausschusses für die Durchführung der Übereinkommen und Empfehlungen der Internationalen Arbeitskonferenz (ILCCR) auf den Philippinen Verstöße gegen das Übereinkommen Nr. 87 und äußerte sich „besorgt angesichts der Vorwürfe einer ständigen Atmosphäre der Gewalt gegen Gewerkschafter, und forderte die Regierung erneut auf sicherzustellen, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um wieder ein Klima der kompletten Freiheit und Sicherheit vor Gewalt und Bedrohungen herzustellen, und der Straflosigkeit ein Ende zu bereiten, so dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber ihre Vereinigungsfreiheit Vereinigungsfreiheit Das Recht auf die Gründung von und den Beitritt zu Gewerkschaften nach eigener Wahl sowie das Recht der Gewerkschaften, ungehindert zu arbeiten und ihre Aktivitäten ohne unzulässige Eingriffe zu verrichten.

vgl. IGB-Leitfaden für internationale Gewerkschaftsrechte
in vollem Umfang ausüben können“. Im September 2009 führte die IAO Internationale Arbeitsorganisation Eine dreigliedrige Organisation der Vereinten Nationen (UN), die 1919 ins Leben gerufen wurde, um die Arbeits- und Lebensbedingungen zu fördern. Sie ist die für die Formulierung und Überwachung internationaler Arbeitsnormenwichtigste internationale Organisation.

vgl. Dreigliedrigkeit, IGB-Leitfaden für internationale Gewerkschaftsrechte
eine Mission auf hoher politischer Ebene durch, die zu dem Ergebnis kam, dass die Regierung eine Mitschuld an den Verstößen trägt. In der Folge der Mission wurden höchste Regierungsebenen dazu aufgerufen, eine Erklärung herauszugeben, „in der alle staatlichen Akteure zu besonderen Anstrengungen aufgefordert werden, um sicherzustellen, dass ihre Aktionen nicht gegen die grundlegenden Bürgerrechte von Gewerkschaftern verstoßen“.

Als Reaktion auf die Ergebnisse der IAO Internationale Arbeitsorganisation Eine dreigliedrige Organisation der Vereinten Nationen (UN), die 1919 ins Leben gerufen wurde, um die Arbeits- und Lebensbedingungen zu fördern. Sie ist die für die Formulierung und Überwachung internationaler Arbeitsnormenwichtigste internationale Organisation.

vgl. Dreigliedrigkeit, IGB-Leitfaden für internationale Gewerkschaftsrechte
-Untersuchung gründete die Regierung am 20. Januar 2010 den Dreigliedrigen Nationalen Rat für Sozialen Frieden (National Tripartite Industrial Peace Council, NTIPC) als Überwachungsinstanz auf höchster Ebene über die Umsetzung der internationalen Arbeitsnormen. Allerdings wurde der NTIPC als unzureichend kritisiert, weil es ihm an angemessener Finanzierung und einem eigenen, mit qualifizierten Personen besetzten Sekretariat, fehlt. So hat der Rat zum Beispiel erst vor kurzem angefangen, sich mit Fällen von Mord, Schikanierung, Einschüchterung, Folter und Verschleppung zu beschäftigen, die während des Jahres 2010 an Gewerkschaftern verübt wurden.

Abscheuliche Antigewerkschaftstaktiken30-11-2009

Gewerkschaftsführer waren weiterhin Schikanen, Verhaftungen und Arbeitsplatzverlusten infolge falscher Anschuldigungen ausgesetzt. Die gleichermaßen von den privaten Arbeitgebern und der Regierung am häufigsten eingesetzten Taktiken bestanden darin, Gewerkschaftsführer und Gewerkschaftsmitglieder als Terroristen abzustempeln. Trotz eines Rechtssystems, das nur wenig Unterstützung oder faire Verfahren bietet, ließen die Gewerkschaften in ihren Bemühungen nicht nach.

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